Allgemeine Geschäftsbedingungen
(Stand: Juli 2018)

der

Alexandra Pauly – FLAMINGOCAT -, Kurt-Eisner-Straße 17, 04275 Leipzig

– folgend „Anbieterin“ –

 

§ 1
Geltungsbereich

  1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (folgend die „AGB“) gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen der Anbieterin und den Kunden.
  2. Im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung gelten diese AGB auch ohne ausdrücklich erneute Einbeziehung dieser, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.
  3. Der Kunde erklärt sich mit Annahme des Angebots durch die Anbieterin mit den vorliegenden AGB einverstanden. Abweichende AGB des Kunden erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass die Anbieterin diese schriftlich anerkennt.

§ 2
Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Waren und die Erbringung von Dienstleistungen im Veranstaltungsbereich. Die Einzelheiten, insbesondere die wesentlichen Merkmale der Ware und der angebotenen Dienstleistung finden sich in den jeweiligen Beschreibungen und den ergänzenden Angaben auf der Internetseite der Anbieterin.

§ 3
Vertragsschluss

Eine Anfrage des Kunden über die Eingabemaske auf der Webseite www.flamingocat.de sowie ein darauffolgendes Angebot durch die Anbieterin sind stets unverbindlich. Die Bestätigung des Kunden stellt das Angebot zum Vertragsschluss dar. Der Vertrag kommt erst durch die Annahme dieser Bestätigung durch die Anbieterin zustande.

§ 4
Zahlungs- und Versandbedingungen

  1. Sofern sich aus der Produktbeschreibung der Anbieterin nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden im Warenkorb gesondert angegeben.
  2. Dem Kunden stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Online-Shop der Anbieterin angegeben werden.
  3. Soweit bei den einzelnen Zahlungsarten nicht anders angegeben, sind die Zahlungsansprüche aus dem geschlossenen Vertrag sofort zur Zahlung fällig.
  4. Die Lieferung von Waren erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung gegenüber der Anbieterin angegebene Lieferanschrift maßgeblich.
  5. Sendet das Transportunternehmen die versandte Ware an die Anbieterin zurück, da eine Zustellung beim Kunden nicht möglich war, trägt der Kunde die Kosten für den erfolglosen Versand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt, wenn er den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustellung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorübergehend an der Annahme der angebotenen Leistung verhindert war, es sei denn, dass die Anbieterin ihm die Leistung eine angemessene Zeit vorher angekündigt hatte.

§ 5
Eigentumsvorbehalt – Warenkauf

Tritt die Anbieterin in Vorleistung, behält sie sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

§ 6
Gewährleistung

  1. Es gelten für die Gewährleistung die gesetzlichen Vorschriften.
  2. Als Verbraucher wird der Kunde gebeten, die Ware bei Lieferung umgehend auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel und Transportschäden zu überprüfen und Beanstandungen der Anbieterin und dem Spediteur schnellstmöglich mitzuteilen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keine Auswirkung auf die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche.

§ 7
Stornierungsbedingungen von Dienstleistungen

Im Falle einer Beauftragung im Bereich „Veranstaltungen“ gelten folgende Stornierungsbedingungen:

  1. Der Kunde kann jederzeit vor Veranstaltungsbeginn von der Veranstaltung nach den gesetzlichen Bestimmungen zurücktreten. Maßgeblich für den Rücktritt ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Anbieterin. Eine schriftliche Rücktrittserklärung wird empfohlen.
  2. Wenn der Kunde von der Veranstaltung zurückgetreten ist, verliert die Anbieterin den Anspruch auf Zahlung. Stattdessen kann die Anbieterin, soweit der Rücktritt von der Veranstaltung nicht von ihr zu vertreten ist und nicht ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine Stornierungsgebühr in Höhe der unter folgendem Absatz 3 dargestellten Höhe verlangen. Bei der Höhe der Stornierungsgebühren sind ersparte Aufwendungen und die gewöhnliche anderweitige Verwendung der Dienstleistung bereits berücksichtigt. Dem Kunden steht es frei, den Nachweis zu erbringen, dass die ersparten Aufwendungen wesentlich geringer sind, als die nachgenannten Pauschalen.
  3. Storniert der Kunde eine gebuchte Veranstaltung mehr als 30 Tage vor dem Veranstaltungstermin, so fallen Stornierungsgebühren in Höhe von 50 % des Gesamtpreises an. Bei einer Stornierung bis zu 14 Tage vor dem Termin hat der Kunde 75 % des Gesamtpreises zu zahlen. Storniert der Kunde weniger als 14 Tage vor dem Termin, fallen Stornierungsgebühren in Höhe von 85 % des Gesamtpreises an. Die Stornierungsgebühren sind dann innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Stornierung bei der Anbieterin zur Zahlung fällig.
  4. Die Anbieterin behält sich vor, anstelle der vorgenannten Stornogebühren eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit die Anbieterin nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbaren Pauschalen entstanden sind. In diesem Fall ist die Anbieterin verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Dienstleistung konkret zu beziffern und zu belegen.
  5. Eine Verschiebung des Termins ist bis 30 Tage vor dem geplanten Event jederzeit kostenfrei möglich.

§ 8
Online Streitbeilegungsverfahren

  1. Die EU-Kommission stellt unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung zur Verfügung: https://ec.europa.eu/consumers/odr.
  2. Die Anbieterin ist zur Teilnahme am Online-Streitbeilegungsverfahren (OS-Verfahren) weder gesetzlich verpflichtet noch bereit.

§ 9
Schlussbestimmungen

  1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
  2. Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
  3. Änderungen, Ergänzungen oder die Aufhebung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Form. Dies gilt auch für die Aufhebung oder Änderung des vorgenannten Schriftformerfordernisses.
  4. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist – soweit rechtlich zulässig – Leipzig.
  5. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden oder sollte diese AGB eine Lücke enthalten, wird dadurch die Rechtswirksamkeit der AGB nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, eine unwirksame Bestimmung durch eine Wirksame zu ersetzen bzw. der Aufnahme einer lückenausfüllenden Bestimmung zuzustimmen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen bzw. fehlenden Bestimmung am nächsten kommt.